Alexandra Maier-Lipp wurde verabschiedet

Abschiedsfeier für Schulleiterin mit vielen Dankesworten und buntem Programm

Bei der Verabschiedung der Schulleiterin der Homburgschule Neuhausen war bei den vielen Dankesworten ersichtlich, dass hier eine beliebte Pädagogin verabschiedet wurde. Zusammen mit ihrem Ehemann Wolfgang (Wolfi), ihrem Vater und zahlreichen Verwandten war Maier-Lipp in die Aula der Homburgschule gekommen.

Nach der Begrüßung durch ihre Stellvertreterin Dana Niersberger begann mit Finn Huber (Klasse 3a) auf dem Keyboard ein Dankes- und Verabschiedungsmarathon. Schulrätin Annika Leitz vom staatlichen Schulamt Konstanz erklärte anhand des Bilderbuchs „Bär und das Murmeln im Wind“, dass es manchmal einfach an der Zeit sei, Veränderungen zu wagen, Zeit für etwas Neues, Zeit um aufzubrechen. Nach einer kurzen Ruhephase durch ein Musikstück von Joris Frick (3a) hatte Bürgermeisterin Marina Jung eine gelungene Überraschung parat. Zu diesem Anlass wurde ein Chor aus Gemeinderäten und Verwaltung ins Leben gerufen, um sich von der hochgeschätzten Rektorin zu verabschieden. Mit umgedichteten Melodien wurden die gute Zusammenarbeit und die Fähigkeiten von Maier-Lipp hervorgehoben. Überrascht und sichtlich gerührt bedankte sich die Schulleiterin, die zehn Jahre das Amt innehatte und 24 Jahre als Lehrerin an der Homburgschule unterrichtete. Jung hob in ihrer Rede die gute Zusammenarbeit und das kollegiale Verhältnis zwischen Verwaltung und Schule hervor. Nachdem Julian Denzel (4a) auf dem Klavier den letzten musikalischen Reigen beendet hatte, bedankten sich die beiden Elternbeiratsvorsitzenden Hermann Deutscher und Pamela Braun für die stets gute Vertrauensverhältnis und das gute Miteinander.

Die Fördervereinsvorsitzende Ramona Storz sagte, dass der Förderverein „Die Hombies“ eine Herzensangelegenheit von Maier-Lipp gewesen sei und sie beharrlich kämpfte, bis ihr Wunschprojekt verwirklicht war.

Pfarrerin Stefanie Zerfaß dankte im Namen der evangelischen Kirchengemeinde für die Wertschätzung und Zusammenarbeit.

Das Lehrerkollegium hatte einige Überraschungen im Gepäck. Es begann mit „Akrostichon“ Hier wurde in Gedicht und Wortspiel die Anfangsbuchstaben zu einem Vers aneinandergereiht, so dass der „Charakter“ von Alexandra Maier-Lipp zur Geltung kam. Ein Rätsel, das mit vielen Geschenken verbunden war, musste die Rektorin lösen und konnte dazu einen Publikumsjoker auswählen. Im Namen des Kollegiums sagte Niersberger: „Ich wünsche Dir, dass Du in der neuen Schule genauso herzlich aufgenommen wirst, wie Du heute von uns verabschiedet wurdest“. Sie verlasse ein sauber bestelltes Feld für die Nachfolge.

Am Ende hatte die Rektorin selbst das Wort. Sie blickte zurück auf ihr Berufsleben. „Ein halbes Leben habe ich beruflich an der Homburgschule verbracht“. Am 20. Juni 2013 war die offizielle Amtseinsetzung als Rektorin. Mit einem Obstkorb wurde die Amtseinsetzung begangen. Daraus ist das Schulprofil „Gesund und fit“ entstanden, das sich in allen Köpfen fest verankert hat, so Maier-Lipp. Sie hatte für Jeden und Jede eine kleine Botschaft parat, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet haben. Mit dem Spruch „Was das Leben ausmacht, sind nicht die Ziele, sondern die Wege zum Ziel. „Und jetzt gehe ich wieder „meinen Weg“ nach Hohenfels an eine kleine Grundschule in meiner Wohnortnähe – ihr werdet mir fehlen.

Zum letzten Mal übernahm die Schulleiterin noch eine Amtshandlung.  Sie überreichte Isolde Frenzel die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Sie verabschiedete ihre Stellvertreterin Dana Niersberger, die an eine andere Schule wechselt. Besonders freute es die scheidende Schulleiterin, dass mit Angie Sitta und Mira Keller zwei Kolleginnen gewonnen werden konnten, die das Amt der Schulleitung gemeinsam kommissarisch ausüben. „Ihr zwei werdet ein tolles Team sein und ich kann beruhigt gehen“, sagte Maier-Lipp. Doch bevor sie ging, lud Maier-Lipp die Gäste, darunter viele ehemalige Kollegen zu einem Stehempfang ein, bei dem Erinnerungen, aber auch Zukunftspläne ausgetauscht wurden.

Der Gemeinderatschor und Verwaltung verabschiedeten die Rektorin.
Foto: Winfried Rimmele
Alexandra Maier-Lipp im Kreise von Dana Niersberger, Angie Sitta, Mira Keller und Isolde Frenzel (von links)
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Zazou Hummel macht den weitesten Kängurusprung

Die teilnehmenden Schüler aus den Klassen 3 und 4 der Homburgschule beim Känguru-Wettbewerb wurden mit Urkunden, Broschüren und einem Denk- und Kombinationsspiel ausgezeichnet. Beim diesjährigen Känguru-Mathematikwettbewerb nahmen wieder zahlreiche Schüler teil, bei dem sie wieder sehr knifflige Mathematikaufgaben lösen mussten. Die Lehrerinnen Marion Natterer und Tanja Zanner nahmen die Ehrungen der Schüler vor, die mit ihren Leistungen einen Podestplatz erreichten.

 

Die drei Punktbesten aus den jeweiligen Klassen:

Klasse 3a: 1. Joris Frick (58,50 Punkte); 2. Hanna Hegele (52,25); 3. Lean Frick (42,50).

Klasse 3b: 1. Balian Lang (61,25 Punkte); 2. Jakob Storz (50,00); 3. Emma Möll (43,75)

Klasse 4a: 1. Alexios Antipov (55,75 Punkte), 2. Anna-Lena Kohli (53,75); 3. Andrei Bobic (46,75)

Klasse 4b: 1. Mario Rajcevic (70,50 Punkte); 2. Lia Schaz (47,50); 3. Zazou Hummel (45,00)

 

Die meisten richtigen Antworten an einem Stück (sieben Aufgaben hintereinander richtig beantwortet), den weitesten Kängurusprung machte Zazou Hummel. Sie erhielt ein T-Shirt.

 

 

 

Zazou Hummel machte den weitesten Kängurusprung.

 

Die Sieger des Känguru-Wettbewerbs der Klassen 3 und 4. Fotos: Winfried Rimmele

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Bundesjugendspiele und Sportmobil an der Homburgschule

Im Rahmen des Sporttages fanden dieses Jahr auch wieder die Bundesjugendspiele an der Homburgschule Neuhausen ob Eck statt. Die „großen“ Schüler (Klassen 3 und 4) konnten sich zunächst im Dreikampf (Weitsprung, Weitwurf und Sprint) beweisen und die Klassen 1 und 2 nahmen parallel an einem Wettbewerb teil. Im Anschluss durften sich alle Grundschulklassen zudem an verschiedenen Stationen sportlich betätigen und auspowern. Die Erst- und Zweitklässler wurden durch die Lehrer und Eltern mit Froschsprüngen, Spinnennetzwürfen, einem Hindernissprint und einem siebenminütigen Ausdauerlauf auf die zukünftigen Bundesjugendspiele vorbereitet. Mit Ehrgeiz und Einsatz eiferten die jüngeren Sportler ihren Klassenkameraden nach, die bei den Bundesjugendspielen um Punkte und Ehre kämpften. Bei diesem sportlichen Wettkampf gab es keine Verlierer, denn auch die Schwächeren wurden von den Stärkeren angefeuert und mitgezogen. Ein besonderer Dank ging an die vielen Eltern, die an den einzelnen Stationen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Beim Barfußpfad spürten die Homburgschüler die verschiedenen Untergründe, wie Kieselsteine oder Kieferzapfen und konnten barfüßig den Parcours absolvieren.

Zum ersten Mal kam das Sportmobil (Spomo) der Badischen Sportjugend Freiburg in die Homburgschule. Mit einer Hüpfburg und Bungee Run stand neben der sportlichen Betätigung auch der Spaßfaktor im Vordergrund. Beim Fitnesstest unter dem Motto „Toben macht schlau und fit“ wurden die motorischen Fähigkeiten der Kinder gemessen und bewertet. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen verschiedene Fortbewegungsmittel wie „rollende Tonne“ oder „Hamsterrad“ ausprobieren.

Bild: Weite Sprünge gab es bei den Bundesjugendspielen zu sehen.

 

Referendarin Melissa Karl beim Bungee Run.
Fotos: Winfried Rimmele

 

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Bürgermeisterin empfängt Drittklässler im Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Homburgschule Neuhausen haben im Sachkundeunterricht im Lerngang „Rathaus“ Bürgermeisterin Marina Jung und ihren Mitarbeitern im Rathaus einen Besuch abgestattet. Mit Klassenlehrerin Angie Sitta wollten die Drittklässler die Bürgermeisterin samt Verwaltung mit Fragen und Wünschen überhäufen und bei einem Rundgang durch das Rathaus die Räumlichkeiten besichtigen. Die Neuhauser Rathauschefin empfing die Drittklässler und stellte sich den Fragen. Persönliche Fragen beantwortete Jung genauso geduldig und präzise wie auch Fragen zu ihrem Amt und die Gemeinde betreffend. Nachdem die Vorzimmerdamen Bettina Sauter und Nicole Groothoff über ihre Aufgabengebiete informiert und die Fragen beantwortet hatten, wollten die Schüler von Kämmerer Artur Muschalek wissen, über wie viel Geld die Gemeinde verfüge. In seiner „Schatzkammer“ (daher der Name Kämmerer) seien genügend Geldmittel vorhanden, um den Aufgaben einer Gemeindeverwaltung erfüllen zu können, sagte der Kämmerer.

Bei den Kassenverwalterinnen Sandra Benkler und Sandra Feger interessierten sich die Drittklässler für den Tresor, der für das Auge nicht zu sehen war. Bauamtsleiter Karl Hager zeigte den Schülerinnen und Schüler Baupläne und berichtete von derzeit laufenden Bauvorhaben wie der Erweiterungsbau der Kinderkrippe „Pusteblume“ oder der Außengruppe des Regenbogens in der ehemaligen Ortsverwaltung in Worndorf. Ordnungsamtsleiterin Eva Kempf gab Einblicke in ihre Arbeit und sorge dafür, dass in der Gemeinde Ordnung herrsche. Vor allem das Halteverbot vor der Schule werde oft missachtet, was die Zufahrt für die Rettungskräfte verhindere, so Kempf. Im Sitzungssaal sprachen die Schülerinnen und Schüler in die Mikrofone der Gemeinderäte und durften einmal Sitzungsluft schnuppern. Mit guten Eindrücken und gestilltem Wissensdurst sowie einem Erinnerungsfoto im Bürgermeistersessel kehrten die Drittklässler wieder in den Schulalltag zurück.

Die Klasse 3b mit Angie Sitta (links) und Bürgermeisterin Marina Jung (rechts).
Foto: Winfried Rimmele
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Spendenscheck über 2291 Euro für ukrainische Flüchtlingsfamilien

Nachdem die beiden vierten Klassen der Homburgschule Neuhausen einen Spendenlauf für geflüchtete Ukrainekinder und deren Familien durchgeführt hatten, konnte nun der Spendenscheck in Höhe von 2291 Euro an den Förderverein „Die Hombies“ übergeben werden.

Wie die Vorsitzende Ramona Storz sagte, werde der Betrag treuhänderisch verwaltet, bis die Familien in der Gemeinde eintreffen und das Geld dann sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Viertklässler freuten sich mit den Klassenlehrinnen Mira Keller und Dana Niersberger über das überwältigende Ergebnis.

 

Dana Niersberger und Mira Keller übergeben im Namen der Viertklässler den Spendenscheck an Ramona Storz (von rechts).
Foto: Winfried Rimmele
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DRK Schwandorf besucht die JuniorhelferInnen der Homburgschule

Bei Unfällen auf dem Schulhof sind sie als erste zur Stelle: Die JuniorhelferInnen der Homburgschule. Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, aber vor allem im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei kleineren Verletzungen oder kühlen mit Kühlpads kleine Blessuren. Bei ernsthaften Verletzungen werden die Lehrkräfte hinzugezogen. Derzeit gibt es 27 Drittklässler, die am Juniorhelferprogramm des Deutschen Roten Kreuzes teilgenommen haben. Das DRK Schwandorf mit Elmar Müller und Ilona Harr besuchten die Juniorhelfer um sich für ihre Arbeit zu bedanken. Schulsozialarbeiterin Beate Hafner stellte die Arbeit und Ausbildung der jungen „Nachwuchs-Rotkreuzler“ vor.

Für die Rotkreuzler war es wichtig, mit den engagierten Schülern über den Einsatz und über die Ausrüstung der Sanitäter zu reden und Vergleiche zu ziehen. Der Junior-Rucksack und der Einsatz-Rucksack unterscheiden sich nur bei speziellen Einsätzen. Ansonsten ist alles Nötige in den beiden Rucksäcken identisch. Das Verbinden und Versorgen von den kleinen Wunden konnten dann die Juniorhelfer unter Anleitung der Fachleute üben. Die Rotkreuzler stellten verschiedene Ausrüstungsgegenstände, wie der Defibrillator oder Pulsmesser vor. Das Fahren mit dem Einsatzfahrzeug rundeten den informativen Nachmittag ab. Die Schulsozialarbeiterin Beate Hafner dankte den beiden Rotkreuzlern, die das Engagement die JuniorhelferInnen mit einem Nachmittag belohnten. Elmar Müller hofft, dass der eine oder andere Nachwuchs am Ende den Weg zum DRK finden möge.

 

Ilona Harr und Elmar Müller (kniend von links) vom DRK Schwandorf besuchen die JuniorhelferInnen der Homburgschule.
Foto: Winfried Rimmele
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