Nach Corona besuchen Schulklassen die Bücherei

Nach zwei Jahren coronabedingter Zutrittsbeschränkungen konnte Büchereileiterin Martina Krell erstmals wieder eine Schulklasse in den Räumen der Gemeindebücherei Neuhausen ob Eck begrüßen. Den Anfang machte die Klasse 1a der Homburgschule mit Klassenlehrerin Jennifer Laufer und Referendarin Melissa Karl, die zum Stöbern und Lesen in die Bücherei kamen. Martina Krell erklärte den Erstklässlern, was sie beim Besuch und der Ausleihe von Büchern, CD, DVD zu beachten haben. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler in den Bücherregalen stöbern und ihre Lieblingslektüre aussuchen.

Der neugestaltete Raum „Bilderbuchkino“ stieß bei den Schülerinnen und Schüler auf großes Interesse. Zum Thema Freundschaft wurde „Oh wie schön ist Panama“ von Janosch angeschaut. Zum Schluss wurde Malvorlagen von Janosch ausgemalt und mit nach Hause genommen. Einige Schüler, die noch nie in einer Bücherei waren, versprachen bald mit ihren Eltern oder Geschwistern die Bücherei zu besuchen.

 

Die Erstklässler besuchten das Bilderbuchkino in der Bücherei.
Foto: Winfried Rimmele
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Viertklässler der Homburgschule behandeln das Thema „Feuer und Licht“

Im Freilichtmuseum und bei der Feuerwehr wurde das Thema durchgenommen

„Überleben ohne Feuer?“ Das wäre zu keiner Zeit kaum möglich gewesen. Auch für die Menschen um 1900 hatte Feuer eine elementare Bedeutung. Sie brauchten es für die Zubereitung von Nahrung, zum Heizen und als Lichtquelle. Aber Feuer war schon immer Fluch und Segen zugleich. Ein „klick“ und schon wird es hell? Eine kleine Drehung am Rädchen und schon wird die Wohnung warm oder die Suppe heiß. Von so einem Luxus hätten die Menschen früher geträumt. Noch zu Zeiten der Großeltern war für alles, was mit Licht und Wärme zu tun hat, Feuer nötig. Und das zu bekommen, war anstrengend. Wie anstrengend? Das probierten die Homburgschüler aus. Reisigbüschele binden, Holz sägen, Zunder bereitlegen, das alles war nötig, um ein Feuer zu entzünden. Auf dem historischen Herd im Haus Mariazell kochten die Schüler Habermus, das den Schülern schmeckte, bis der Topf leer war. Wie hat man früher die gute Stube warm und hell bekommen? Um das zu verstehen, durchleuchten die Museumsmitarbeiter mit den Schülerinnen und Schüler mehrere Lichtquellen, vom Kienspan bis zur Petroleumlampe. Und was zu tun ist, wenn ein Feuer einmal außer Kontrolle geraten ist, das erlebten die Schüler hautnah bei einer Löschübung, wo jede Hand gebraucht wurde und mit einer „Eimerkette“ der Brand bekämpft wurde.

Im Rahmen des Projekts „Feuer und Licht“ haben die Viertklässler der Homburgschule mit den Klassenlehrerinnen Mira Keller, Dana Niersberger, Marion Natterer und Referendarin Melissa Karl zum Abschluss die Freiwillige Feuerwehr Neuhausen besucht. Bei der Fahrzeug- und Gerätekunde erklärten die Feuerwehrmänner Hartmut Storz, Marco Schwarz und Peter Allweil den aufmerksamen Zuhörern, dass die Feuerwehr nicht nur zum Löschen von Bränden da ist, sondern auch bei schweren Unfällen mit ihrem technischen Gerät wie Schere und Spreizer zum Einsatz kommt.

Mit einem lautstarken „Danke“ verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von den Feuerwehrleuten und fuhren mit dem Feuerwehrauto zurück zur Schule.

 

Mit einer Menschenkette und mit Eimern wurde das Feuer bekämpft.
Die Viertklässler der Homburgschule behandelten bei der Feuerwehr Neuhausen das Thema „Feuer“. Fotos: Winfried Rimmele
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Energie-Detektiv EDe bei den Viertklässlern

Die Viertklässler der Homburgschule Neuhausen ob Eck mit den Klassenlehrerinnen Mira Keller und Dana Niersberger und Fachlehrerin Marion Natterer haben Besuch vom Energie-Detektiv EDe bekommen. Der Schauspieler und Dirigent Ralf Schneckenburger kam als EDe der Energiedetektiv im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit einem Koffer voller Erfahrungen und Wissen in die Klasse.

Im Klassenzimmer konnten die Viertklässler in kleinen Gruppen aktiv messen, entdecken testen und vergleichen. Als Energie-Detektiv EDe bildet er Viertklässler zu Junior-Energie-Detektive aus und geht mit ihnen auf Jagd nach Energiedieben. Sie erfuhren auf interaktive Weise, wie sie der Energie und den „Energiedieben“ im Alltag auf die Spur kommen können. Zum Abschluss der Aktion bekam jedes Kind eine Urkunde sowie Energiespartipps und Infos für die Eltern.

 

Die Vierer sind jetzt Junior-Energie-Detektive Fotos: Winfried Rimmele
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Der Förderverein „Die Hombies“ verteilen Spiel- und Sportgeräte

Der Förderverein der Homburgschule „Die Hombies“ hat die Spiel- und Pausenkisten für jede Klasse einschließlich der Ganztagesbetreuung mit neuem Spiel- und Sportgerät übergeben. In den Bewegungspausen können sich die Schülerinnen und Schüler mit Ballspielen sportlich betätigen. Getreu dem Schulmotto „Gesund und fit“ können die Homburgschüler aktiv die Pausen gestalten. Die Schülerinnen und Schüler konnten es kaum erwarten, die Klassenkisten zu stürmen und die Spiel- und Sportgeräte gemeinsam mit den Lehrerinnen auszuprobieren. Die Hombie-Vorsitzende Ramona Storz, hatte die Kisten im Pausenhof aufgereiht und die 160 Schülerinnen und Schüler für ein Gruppenfoto dahinter aufgestellt. Die stellvertretende Schulleiterin Dana Niersberger bedankte sich beim Förderverein für die Bereitstellung der Spiel- und Sportgeräte.

 

Foto: Winfried Rimmele
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Tätigkeitsbericht der Schulsozialarbeit & Jahresbericht der Schulleitung vor dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung den Tätigkeitsbericht der Schulsozialarbeiterin Beate Hafner und den Jahresbericht der Schulleiterin der Homburgschule Alexandra Maier-Lipp mit Beifall zur Kenntnis genommen.

Die Schulsozialarbeit an der Homburgschule Neuhausen ob Eck war im Schuljahr 2021/22 durch Corona geprägt. Neben den Einschränkungen durch Maskenpflicht und Testungen haben einige Kinder mit psychischen Folgen von Corona zu kämpfen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich nicht mehr in größeren Gruppen aufhalten, so dass Klassenzusammenlegungen nicht möglich waren oder Schüler konnten sich nicht mit Anderen auf dem Schulhof aufhalten und fühlten sich ohne Maske schutzlos. Da war die Schulsozialarbeiterin Beate Hafner gefordert, die durch die Mutpol-Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen mit der Durchführung der Schulsozialarbeit an der Homburgschule beauftragt wurde, um die Konflikte sowohl zwischen Eltern und Lehrerinnen als auch zwischen den Schülern zu schlichten. Hafner hatte dazu die 26 Viertklässler zu Streitschlichtern ausgebildet. Ziel der Streitschlichterausbildung war, dass die Schüler Verhaltensstrategien in Konfliktsituationen lernen und Regeln beim Streitschlichten kennen und zu einem gemeinsamen Lösungsweg finden sollten.

24 Kinder der dritten Klassen wurden zu Juniorhelfern ausgebildet. Ziel der Juniorhelferausbildung bestand darin, ein Gefahrenbewusstsein zu entwickeln, Gefahren zu erkennen und richtig einzuschätzen und die Scheu vor Notfallsituationen zu überwinden. Im Notfall sollten die Juniorhelfer richtig reagieren und Erste Hilfe leisten sowie Zivilcourage und soziales Bewusstsein zu entwickeln und lernen, dass Helfen Freude bereitet.

Neben der Ausbildung und Begleitung der Schüler stand für die Schulsozialarbeiterin auch das Sozialtraining der Erst- und Zweitklässler auf dem Stundenplan der Schulsozialarbeit. Die Kooperation mit dem Team des Ganztages wurde mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen ausgebaut und vertieft. Hauptschwerpunkte der Sozialarbeiterin waren neben Einzelberatungen mit Schülerinnen und Schüler sowohl die Beratung von Lehrkräften und Unterstützung bei Elterngesprächen auch Beratungsgespräche mit Eltern in Erziehungsfragen und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen wie Phönix- Beratungsstelle bei sexuellem Missbrauch oder dem Amt für Familie, Kinder und Jugend Tuttlingen.

Schulleiterin Alexandra Maier-Lipp, die 24 Jahre als Pädagogin an der Homburgschule, davon zehn Jahre als Rektorin, tätig ist, legte einen Jahresbericht mit Bildern untermauert vor.

Die baulichen Änderungen als auch die Schülerzahlen und Lehrkraftversorgung wurden durch Maier-Lipp ausführlich dargestellt. 163 Schülerinnen und Schüler werden durch 15 Lehrkräften in acht Klassen stabil zweizügig unterrichtet. 78 Schüler und 85 Schülerinnen, davon 17 ausländische Kinder (davon drei ukrainische Kinder) und 28 Kinder mit Migrationshintergrund besuchen die Ganztagesgrundschule.

Die Homburgschule wurde in den vergangenen Monaten durch Umbaumaßnahmen geprägt. Der ehemalige Physikraum wurde für eine Kinderkrippe umgebaut und wird für die Dauer der Baumaßnahmen im Kindergarten „Im Brühl“ genutzt.

Der Technikraum wurde für eine zügige Nutzung durch eine Vorbereitungsklasse für Kinder mit wenig Deutschkenntnissen eingerichtet. Der Antrag einer VKL beim Schulamt sei beantragt, eine ukrainische Lehrerin stehe zur Verfügung, allerdings „es fehlen die Kinder“, sagte Maier-Lipp. Der HTW-Raum wurde als Test-Center für fast zwei Jahre genutzt, das zahlreiche Eltern als Testhelfer und Tester betrieben hatten.

Die Digitalisierung hat seit Ausbruch von Corona einen enormen Fortschritt gemacht. Alle Zimmer seien mit Beamer, Elmo (Visualizer) und PC ausgestattet. Der PC- Raum ist mit 18 PC`s übergangsweise ausgestattet und soll längerfristig durch Ipads ersetzt werden. Der Digitalpakt werde ausgeschöpft und soll nach und nach erweitert werden. Maier-Lipp lobte die gute Zusammenarbeit mit Kämmerer und Verwaltung sowie die Kooperation mit dem Kreismedienzentrum Tuttlingen und dem Landesmedienzentrum Stuttgart.

Der Lüftungsanlagen-Einbau sei im vollen Gange und die zwölf Lüftungen mit Abluft nach außen werden in den nächsten Tagen in den Probelauf gehen. Rektorin und Schulsozialarbeiterin wurden mit viel Beifall durch die Gemeinderäte und Verwaltung verabschiedet.

Maier-Lipp bot für alle Interessierten einen Rundgang durch die Homburgschule am Montag, 30. Mai um 18.30 Uhr an.

 

Rektorin Alexandra Maier-Lipp und Schulsozialarbeiterin Beate Hafner (von links) unterrichteten den Gemeinderat über die Lage und Situation an der Homburgschule.
Foto: Winfried Rimmele
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Spendenlauf der Viertklässler für betroffene Kinder des Ukraine-Krieges

Einige Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen der Homburgschule Neuhausen ob Eck hatten den Wunsch geäußert, die Kinder, die vor dem Ukraine-Krieg geflohen sind und in der Gemeinde ein neues Zuhause gefunden hatten, durch eine Spende zu unterstützen.

So starteten die Viertklässler während des Sportunterrichtes mit einem Spendenlauf rund um das Sportgelände. Jeder Schüler und Schülerin dürfte soviel Runden laufen, wie sie wollten oder schafften. Die Strecke betrug pro Runde 440 Meter. Die Runden wurden von den Klassenlehrerinnen Mira Keller und Dana Niersberger mitgezählt und zum Schluss wurde die Anzahl der gelaufenen Runden notiert. Im Vorfeld konnte jeder in der Verwandtschaft, Nachbarschaft und im Bekanntenkreis Personen suchen, die für jede gelaufene Runde einen selbst gewählten Betrag spenden. Das gesammelte Geld wird im Namen der Viertklässler an den Helferkreis Neuhausen übergeben. So kommt es direkt den betroffenen Kindern in der Gemeinde zugute.

ie Viertklässler legten sich beim Spendenlauf mächtig ins Zeug. Foto: Winfried Rimmele
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