Bundesjugendspiele und Sportmobil an der Homburgschule

Im Rahmen des Sporttages fanden dieses Jahr auch wieder die Bundesjugendspiele an der Homburgschule Neuhausen ob Eck statt. Die „großen“ Schüler (Klassen 3 und 4) konnten sich zunächst im Dreikampf (Weitsprung, Weitwurf und Sprint) beweisen und die Klassen 1 und 2 nahmen parallel an einem Wettbewerb teil. Im Anschluss durften sich alle Grundschulklassen zudem an verschiedenen Stationen sportlich betätigen und auspowern. Die Erst- und Zweitklässler wurden durch die Lehrer und Eltern mit Froschsprüngen, Spinnennetzwürfen, einem Hindernissprint und einem siebenminütigen Ausdauerlauf auf die zukünftigen Bundesjugendspiele vorbereitet. Mit Ehrgeiz und Einsatz eiferten die jüngeren Sportler ihren Klassenkameraden nach, die bei den Bundesjugendspielen um Punkte und Ehre kämpften. Bei diesem sportlichen Wettkampf gab es keine Verlierer, denn auch die Schwächeren wurden von den Stärkeren angefeuert und mitgezogen. Ein besonderer Dank ging an die vielen Eltern, die an den einzelnen Stationen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Beim Barfußpfad spürten die Homburgschüler die verschiedenen Untergründe, wie Kieselsteine oder Kieferzapfen und konnten barfüßig den Parcours absolvieren.

Zum ersten Mal kam das Sportmobil (Spomo) der Badischen Sportjugend Freiburg in die Homburgschule. Mit einer Hüpfburg und Bungee Run stand neben der sportlichen Betätigung auch der Spaßfaktor im Vordergrund. Beim Fitnesstest unter dem Motto „Toben macht schlau und fit“ wurden die motorischen Fähigkeiten der Kinder gemessen und bewertet. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen verschiedene Fortbewegungsmittel wie „rollende Tonne“ oder „Hamsterrad“ ausprobieren.

Bild: Weite Sprünge gab es bei den Bundesjugendspielen zu sehen.

 

Referendarin Melissa Karl beim Bungee Run.
Fotos: Winfried Rimmele

 

1,451 Views0
Heimatverein stand auf dem Stundenplan der Klasse 3b

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Homburgschule Neuhausen haben mit Klassenlehrerin Angie Sitta das Archiv des Heimatvereins und die Heimatstube gegen das Klassenzimmer für ein paar Stunden getauscht. Hans-Georg Stritzel, verantwortlich für die Archivierung von über 12000 Bildern und Fotos und Einrichtung eines Archivs auf dem Dachboden des Alten Rathauses, empfing die Drittklässler zu einem Exkurs in die Vergangenheit. Stritzel hatte sich die Geschichte einiger Ur-Neuhauser akribisch aus den Unterlagen herausgesucht und vorgestellt. So bezeichnete sich der Urururopa von Schülerin Lilly Schaz als der letzte Königlich-Württembergische Briefträger in der Gemeinde. Auch der Standort für das neue Rathaus war früher der Standort des Bauernhofes Schaz (jetzt Kehlhof). In den Räumen des alten Rathauses waren früher die Schule sowie Lehrerwohnung und Gefängnis untergebracht. Holz für die Öfen mussten die Schüler damals noch vom Dachboden (jetzt Archiv des Heimatvereins) holen.

Historische Gegenstände wie ein mit Kohle betriebenes Bügeleisen oder eine Wärmeflasche sorgten für große Augen bei den Schülerinnen und Schüler. Im Archiv auf dem Dachboden konnten die Drittklässler über zahlreiche Exponate aus der Vergangenheit bewundern und stöbern. Die Drittklässler bedankten sich mit viel Beifall für die kurzweilige und interessante Reise in die Vergangenheit ihrer Großeltern und Vorfahren.

Die Klasse 3b besucht den Heimatverein mit Angie Sitta (hinten rechts) und Hans-Georg Stritzel (links).
Foto: Winfried Rimmele
1,160 Views0
Bürgermeisterin empfängt Drittklässler im Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Homburgschule Neuhausen haben im Sachkundeunterricht im Lerngang „Rathaus“ Bürgermeisterin Marina Jung und ihren Mitarbeitern im Rathaus einen Besuch abgestattet. Mit Klassenlehrerin Angie Sitta wollten die Drittklässler die Bürgermeisterin samt Verwaltung mit Fragen und Wünschen überhäufen und bei einem Rundgang durch das Rathaus die Räumlichkeiten besichtigen. Die Neuhauser Rathauschefin empfing die Drittklässler und stellte sich den Fragen. Persönliche Fragen beantwortete Jung genauso geduldig und präzise wie auch Fragen zu ihrem Amt und die Gemeinde betreffend. Nachdem die Vorzimmerdamen Bettina Sauter und Nicole Groothoff über ihre Aufgabengebiete informiert und die Fragen beantwortet hatten, wollten die Schüler von Kämmerer Artur Muschalek wissen, über wie viel Geld die Gemeinde verfüge. In seiner „Schatzkammer“ (daher der Name Kämmerer) seien genügend Geldmittel vorhanden, um den Aufgaben einer Gemeindeverwaltung erfüllen zu können, sagte der Kämmerer.

Bei den Kassenverwalterinnen Sandra Benkler und Sandra Feger interessierten sich die Drittklässler für den Tresor, der für das Auge nicht zu sehen war. Bauamtsleiter Karl Hager zeigte den Schülerinnen und Schüler Baupläne und berichtete von derzeit laufenden Bauvorhaben wie der Erweiterungsbau der Kinderkrippe „Pusteblume“ oder der Außengruppe des Regenbogens in der ehemaligen Ortsverwaltung in Worndorf. Ordnungsamtsleiterin Eva Kempf gab Einblicke in ihre Arbeit und sorge dafür, dass in der Gemeinde Ordnung herrsche. Vor allem das Halteverbot vor der Schule werde oft missachtet, was die Zufahrt für die Rettungskräfte verhindere, so Kempf. Im Sitzungssaal sprachen die Schülerinnen und Schüler in die Mikrofone der Gemeinderäte und durften einmal Sitzungsluft schnuppern. Mit guten Eindrücken und gestilltem Wissensdurst sowie einem Erinnerungsfoto im Bürgermeistersessel kehrten die Drittklässler wieder in den Schulalltag zurück.

Die Klasse 3b mit Angie Sitta (links) und Bürgermeisterin Marina Jung (rechts).
Foto: Winfried Rimmele
1,535 Views0
Spendenscheck über 2291 Euro für ukrainische Flüchtlingsfamilien

Nachdem die beiden vierten Klassen der Homburgschule Neuhausen einen Spendenlauf für geflüchtete Ukrainekinder und deren Familien durchgeführt hatten, konnte nun der Spendenscheck in Höhe von 2291 Euro an den Förderverein „Die Hombies“ übergeben werden.

Wie die Vorsitzende Ramona Storz sagte, werde der Betrag treuhänderisch verwaltet, bis die Familien in der Gemeinde eintreffen und das Geld dann sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Viertklässler freuten sich mit den Klassenlehrinnen Mira Keller und Dana Niersberger über das überwältigende Ergebnis.

 

Dana Niersberger und Mira Keller übergeben im Namen der Viertklässler den Spendenscheck an Ramona Storz (von rechts).
Foto: Winfried Rimmele
962 Views0
DRK Schwandorf besucht die JuniorhelferInnen der Homburgschule

Bei Unfällen auf dem Schulhof sind sie als erste zur Stelle: Die JuniorhelferInnen der Homburgschule. Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, aber vor allem im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei kleineren Verletzungen oder kühlen mit Kühlpads kleine Blessuren. Bei ernsthaften Verletzungen werden die Lehrkräfte hinzugezogen. Derzeit gibt es 27 Drittklässler, die am Juniorhelferprogramm des Deutschen Roten Kreuzes teilgenommen haben. Das DRK Schwandorf mit Elmar Müller und Ilona Harr besuchten die Juniorhelfer um sich für ihre Arbeit zu bedanken. Schulsozialarbeiterin Beate Hafner stellte die Arbeit und Ausbildung der jungen „Nachwuchs-Rotkreuzler“ vor.

Für die Rotkreuzler war es wichtig, mit den engagierten Schülern über den Einsatz und über die Ausrüstung der Sanitäter zu reden und Vergleiche zu ziehen. Der Junior-Rucksack und der Einsatz-Rucksack unterscheiden sich nur bei speziellen Einsätzen. Ansonsten ist alles Nötige in den beiden Rucksäcken identisch. Das Verbinden und Versorgen von den kleinen Wunden konnten dann die Juniorhelfer unter Anleitung der Fachleute üben. Die Rotkreuzler stellten verschiedene Ausrüstungsgegenstände, wie der Defibrillator oder Pulsmesser vor. Das Fahren mit dem Einsatzfahrzeug rundeten den informativen Nachmittag ab. Die Schulsozialarbeiterin Beate Hafner dankte den beiden Rotkreuzlern, die das Engagement die JuniorhelferInnen mit einem Nachmittag belohnten. Elmar Müller hofft, dass der eine oder andere Nachwuchs am Ende den Weg zum DRK finden möge.

 

Ilona Harr und Elmar Müller (kniend von links) vom DRK Schwandorf besuchen die JuniorhelferInnen der Homburgschule.
Foto: Winfried Rimmele
946 Views0